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Die Kraft vom Namen Christi |
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Da ich nun schon einmal durch meine Erzählung zum Toren geworden bin (Vgl. 2.Kor. 11,16), so nehmt auch folgendes noch mit zu eurer Sicherung und Ermutigung; und glaubt mir, denn ich lüge nicht. Es klopfte einmal im Kloster jemand an meine Türe; ich trat heraus und sah eine große, hohe Erscheinung. Als ich nun fragte: Wer bist du? erwiderte er; Ich bin Satan. Da sagte ich: Wozu bist du hier? Er aber entgegnete; Weshalb tadeln mich die Mönche und alle anderen Christen ohne Grund? Warum fluchen sie mir stündlich? Als ich ihm antwortete; Warum belästigst du sie denn? sprach er: Nicht ich bin es, der ihnen beschwerlich fällt, sondern sie selbst verwirren sich; denn ich bin schwach. Oder haben sie nicht gelesen; „Der Feind ist vernichtet, zertrümmert für immer, die Städte hast du zerstört; jedes Gedanken an sie ist vergangen(Ps 9,7). Ich habe keinen Platz mehr, keine Waffe, keine Stadt. Überall sind Christen, und jetzt ist auch die Wüste mit Mönchen erfüllt. Sie sollen sich selbst behüten und nicht mich ohne Grund verwünschen. Da bewunderte ich die Gnade des Herrn und sprach zu ihm: Obgleich du immer lügst und niemals die Wahrheit sprichst, hast du doch jetzt, wenn auch wider Willen, wahr gesprochen. Denn Christus hat durch seine Ankunft dich zur Ohnmacht verdammt, er hat dich niedergeworfen und entwaffnet. Als jener aber den Namen des Heilandes hörte und seine Glut nicht erfragen konnte, wurde er unsichtbar.
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