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Als jedoch Antonius sah, dass er von vielen belästigt werde und dass man ihn nicht nach Absicht, wie er es doch wünschte, in Einsamkeit leben lasse, da ging er mit sich zu Rate und brach eilig auf nach Oberthebais zu Menschen, die ihn nicht kannten; denn er war auf seiner Hut, sich nicht wegen der Dinge, die der Herr durch ihn wirkte, zu überheben, auch wollte er nicht, dass ein anderer ihn deshalb über Gebühr schätze. Er nahm von den Brüdern Brote an und setzte sich dann an das Flussufer, um zu sehen, ob ein Schiff vorbeikäme, mit dem er flussaufwärts fahren könne. Während er noch in Gedanken dabei verweilte, erscholl eine Stimme von oben zu ihm: ,,Antonius, wohin gehst du und weshalb?" Er aber geriet nicht in Verwirrung, sondern wie wenn er es gewohnt wäre, oft so gerufen zu werden, hörte er zu, antwortete und sprach: "Da mir die vielen Menschen nicht erlauben, in der Einsamkeit zu leben, deshalb will, ich hinauf nach Oberthebais, wegen der vielen Belästigungen, die daraus für mich entspringen, besonders aber, weil ich von ihnen um Dinge gebeten werde, die über meine Kräfte gehen." Die Stimme aber sprach zu ihm: "Wenn du auch nach Oberthebais gehst und selbst wenn du, wie du es vorhast, zu den Weideplätzen entweichst, ich sage dir, du wirst noch eine größere, ja die zweifache Mühe zu ertragen haben. Wenn du wirklich für dich leben willst, dann gehe jetzt hinauf in die innere Wüste." Antonius aber entgegnete: "Und wer wird mir den Weg weisen; denn ich kenne ihn nicht!" Da zeigte ihm die Stimme sogleich Sarazenen, die den Weg ziehen wollten. Antonius ging zu ihnen hin, näherte sich ihnen und bat sie, dass er mit ihnen in die Wüste wandern dürfe. Sie aber nahmen ihn, wie auf einen Befehl der Vorsehung hin, freundlich auf. Er wanderte drei Tage und drei Nächte mit ihnen und gelangte an einen sehr hohen Berg. Am Fuße des Berges floss überaus klares Wasser, das süß und sehr kalt war. Weiter draußen aber war eine Ebene und einige dürftige Dattelpalmen.
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